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Kein Pumpspeicherkraftwerk im Blautal !

Pumpspeicherkraftwerk im Landschaftsschutzgebiet

Die Stadtwerke Ulm (SWU) planen den Bau des Pumpspeicherwerks am Rand des Blautals zwischen Dietingen, Markbronn und Gerhausen.

Diese Seite soll der Auseinandersetzung mit diesem Projekt dienen. Wir möchten die Planungen bekanntmachen und Argumente dafür und dagegen austauschen.

 

Wir sagen NEIN zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk der SWU und der Eduard Merkle GmbH & Co KG im Blautal und auf dem Hochsträß

Unsere Argumente

Das Oberbecken –
… liegt ca. 800 m von bestehender Bebauung entfernt
… führt zur Zerstörung der Landschaft für kurzfristigen Profit, die nächsten Generationen werden damit leben müssen.
… bedeutet einen sehr starken Eingriff in die natürlich gewachsene Landschaft.
… wird von weithin deutlich sichtbar sein.
… vernichtet schützenswerte Landschaften mit seltenen Pflanzen und Tieren. (Orchideenstand-ort)
… erfordert die Abholzung von 27 ha Waldfläche, 270 000 m², entspricht ca. 38 Fußballfeldern. Diese soll auf landwirtschaftlichen Nutzflächen „re-naturiert“ werden.

Hier eine Fotomontage um die Dimension des Oberbeckens zu verdeutlichen:

(Zum vergrößern auf das Bild klicken)

Länge: Vom Münstereingang bis zum Hauptbahnhof

Breite: Von der Sterngasse bis zur Neuen Strasse  


 

Des weiteren:

  • Die Aufnahme Markbronn-Dietingens in das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum, das den Schutz von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen zum Ziel hat, widerspricht dem Vorhaben an sich, da durch Ausgleichsmaßnahmen landwirtschaftlich nutzbare Flächen verschwinden.
  • Lebensraum für unsere Kinder wird immer mehr eingeschränkt.
  • Das bestehende IVECO-Testgelände bedeutet bereits eine große Versiegelung von Flächen am Birkhau.


  Wir wollen unsere Umgebung erhalten, weil wir sie lieben wie sie ist!   

Das Unterbecken
… bedeutet einen sehr starken Eingriff in die natürlich gewachsene Landschaft.
… wird aus dem Grundwasser und ehemaligen Gerhauser Trinkwasserquellen gespeist
… bedeutet einen drastischen Eingriff in den Wasserhaushalt des Blautals, dadurch könnten natürliche Feuchtgebiete (Naturschutzgebiet Arnegger Ried) und bestehende Bebauung gefährdet sein.
…steht in direkter Verbindung mit dem Grundwasser, daher befürchten wir Verunreinigungen (Auswaschung von Giftstoffen aus Asphalt und Bitumen des Oberbeckens).
 

Des weiteren:

  • Der Bau in die Tiefe bringt nur dem Steinbruchbesitzer sonst unerreichbare Abbaumöglichkeiten (unterhalb des Grundwasserspiegels).


Das Projekt

Das Projekt bringt für die umliegende Industrie und Handwerk auch während der Bauzeit voraussichtlich wenig bis keine Arbeitsplätze.
Kommen Gewerbesteuer oder ähnliche geldwerte Vorteile aus dieser Maßnahme in Markbronn-Dietingen oder Blaustein an?

 

Das Bauvorhaben

Während des Baus ist mit erheblichen Belastungen (Staub, Lärm) für umliegende Gemeinden zu rechnen. Mit ca. 30 000 Fahrten schwerer LKW (40 t) wird über 5 Jahre Material aus dem Steinbruch zum Oberbecken transportiert, die unzähligen weiteren Baufahrzeuge nicht mitgerechnet.

Mögliche Karsthöhlen und tertiäre Sande unter dem Oberbecken könnten eine Gefahr für die Standfestigkeit des Baus darstellen oder die Bauzeit verlängern. Dieses Bauwerk ist buchstäblich auf Sand gebaut.

Laut Gutachten des Ingenieurbüros Obermeyer im Raumordnungsverfahren sei an Teilen des Dammstandorts des Oberbeckens eine Rutschgefahr des Untergrundes nicht auszuschließen. Daher verwehren wir uns gegen den Bau, da er nicht abschätzbare Risiken für die Einwohner der beiden Dörfer Markbronn und Dietingen birgt.

Es wird im Verdichtungsraum gebaut, dem Erholungsbereich vieler Menschen.

 

Der Betrieb

Das stehende Gewässer birgt die Gefahr der Ansammlung von Nebel, Mücken etc., was die Lebensqualität auf dem Hochsträß verringern kann.

Das Birkhau ist Quellgebiet!

Das Birkhau ist Nährgebiet für zahlreiche Quellenauf der Gemarkung. Die Versiegelung dieser großen Fläche könnte Auswirkungen auf Grundwasserströme und Wasseradern zur Folge haben. Versiegt die Wette in Markbronn? Werden Keller feucht? Entstehen Schäden und Risse an vorhandener Bausubstanz?

Werden Grundstücke in Sichtweite des Bauwerks abgewertet?

Wozu soll eine bestehende und gut genutzte Infrastruktur im bestehenden Waldgebiet durch einen Rundweg um das Kraftwerk eine Verbesserung bringen? Denn: Beide Becken können von der Bevölkerung nicht genutzt werden, außer für Spaziergänge an einem Zaun entlang - Brauchen wir einen weiteren Zaun (zusätzlich zu dem um das IVECO-Testgelände)?

Der Damm wird mindestens 9 m hoch werden (dreistöckiges Haus), an der höchsten Stelle ist aber mit etwa 20 m zu rechnen.

Benötigt Markbronn-Dietingen einen erhöhten Bekanntheitsgrad durch Besuchergruppen während des Betriebs?

Download des Flyers [pdf]


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